Peace, Love and Harmony – der Sitzsack

Der Sitzsack zählt wohl zu den flexibelsten Sitzmöbelstücken. Entwickelt wurde er schon 1960er Jahren von den drei italienischen Architekten Piero Gatti, Cesare Paolini und Franco Teodoro. Das Zeitalter der Hippies wurde eingeläutet und der konservative Muff der vorherigen Generationen wurde langsam, aber sicher aus den Wohnzimmern verbannt. Platz entstand für neue Formen, Design, Farben und Materialien. Besonders wichtig, war der unkonventionelle Charakter des Möbelstücks. Vor allem die Hippie Generation favorisierte ein Meer aus Kissen und Polstern auf dem Boden, anstatt konservativen, steifen Sitzmöbeln.

Die drei italienischen Designer kreierten eine Sitzmöglichkeit, die sich aufgrund von Schaumpolystyrol-Kügelchen im Inneren, an den Körper in jeglicher Position anpasst. Die Form schmiegt sich perfekt an den Körper an. Deshalb ist der Sitzsack auch überall einsetzbar. Als Liege im Garten oder Fernsehsessel im Wohnzimmer. Verschiedene Modelle und Farben machen ihn zu einem individuellen Möbelstück. Runde und organische Formen sowie kastenförmige Design in knalligen Farben wie Kirschrot, Limette oder Türkis zeichnet die Vielfältigkeit des Sitzsacks aus.